Prof. Dr. Martin Balle

Sehnsucht nach dem anderen

Das erste Kapitel der Corona-Krise ist geschrieben. Auch für uns Zeitungsverlage hat es enorme Einsichten erbracht. „Totgesagte leben länger.“ Noch nie hatten wir in den letzten Jahrzehnten eine solche Nachfrage nach dem gedruckten Wort. Viele Neubestellungen, fast stündlich Anrufe von Lesern, die sich bedanken wollten dafür, dass ihre Zeitung gerade jetzt in der Krise erscheint.

Sehnsucht nach dem anderen Weiterlesen »

Das Recht, in Würde zu sterben

Den Arzt kannte ich. Wir waren eine Gruppe recht junger Männer und Frauen, die sich entschieden hatte, das Hilfswerk „Misereor“ zu unterstützen. Unternehmer, Ärzte, Manager. Etwas Gutes tun, Geld für Afrika und Lateinamerika sammeln, das Hilfswerk der katholischen Kirche unterstützen. Jedes Mal trafen wir uns woanders. Dieses Mal zeigte uns der stolze Klinikchef das Reich,

Das Recht, in Würde zu sterben Weiterlesen »

Zeit zur Besinnung

Ob die Geschichte der Menschheit einen Sinn hat oder doch eher nicht, ob vieles vorherbestimmt ist oder nicht; wie viel Freiheit angesichts eines auch vorfestgelegten Schicksals der Mensch überhaupt hat, darüber haben Philosophen aller Jahrhunderte immer wieder nachgedacht. Gibt es eine Entwicklung zum Guten? Warum dann immer wieder all die schlimmen Rückschläge? Und wenn die

Zeit zur Besinnung Weiterlesen »

Die Genese einer Volkspartei

SZ-Redakteur Roman Deininger porträtiert humorvoll und kenntnisreich das Profil der CSU Als vor 40 Jahren Franz Josef Strauß das Straubinger Gäubodenvolksfest eröffnete, hatte er für danach auch einen Besuch im „Straubinger Tagblatt“ zugesagt. Weil die Redakteure wussten, dass Strauß während seiner Eröffnungsrede bereits ein oder auch zwei Maß Bier getrunken haben würde, tischten sie danach

Die Genese einer Volkspartei Weiterlesen »

Das Gift des Bösen

SZ-Redakteur Roman Deininger porträtiert humorvoll und kenntnisreich das Profil der CSU Als vor 40 Jahren Franz Josef Strauß das Straubinger Gäubodenvolksfest eröffnete, hatte er für danach auch einen Besuch im „Straubinger Tagblatt“ zugesagt. Weil die Redakteure wussten, dass Strauß während seiner Eröffnungsrede bereits ein oder auch zwei Maß Bier getrunken haben würde, tischten sie danach

Das Gift des Bösen Weiterlesen »

In eigener Sache

Natürlich war es nur eine Karnevalsveranstaltung in Aachen, bei der Friedrich Merz mit Bezug auf die digitalen Möglichkeiten für Politiker über Journalisten jetzt sagte: „Wir brauchen die nicht mehr.“ Heute könne man als Politiker die „eigenen Interessen“ medial wahrnehmen und so auch die „eigene Deutungshoheit“ behalten. Aber Kinder und Narren sagen bekanntlich die Wahrheit und

In eigener Sache Weiterlesen »