Allgemein

Sahra Wagenknecht – eine Stimme, die hilft

Ich habe sie selbst vor Kurzem kennengelernt. Ein Freund hatte den Termin vermittelt. Fast zwei Stunden im persönlichen Gespräch mit Sahra Wagenknecht. In Berlin. Wenn sie den Raum betritt, erscheint eine Persönlichkeit, deren Ausstrahlung man sich kaum entziehen kann. Im Gespräch angenehm. Differenziert. Unaufgeregt. Intellektuell. Dass im Krieg mit der Ukraine zwischen der Ukraine und […]

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Leitartikel: Hubert Aiwanger – das war knapp!

Auf dem Fernsehkanal Arte wurde vor Jahren ein interessanter Dokumentarfilm gezeigt. Ein Mann, der für einen mexikanischen Drogenbaron gearbeitet hatte, wurde eine Stunde lang interviewt. Sein Gesicht wurde nicht gezeigt. Er hatte gemordet, vielfach, vergewaltigt, gefoltert. Er erzählte aus seinem Leben, das er nach einem Bekehrungserlebnis hinter sich gelassen hatte. Mittlerweile lebt er mit neuer

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Auf fast verlorenem Posten – Vertrauen, Glaube, Hoffnung, Liebe: Begriffe, die das Christentum prägen, schwinden – und damit auch die tragenden Säulen des Lebens. Eine Meinung, wie der alltägliche Egoismus seine Kreise zieht

Fast zwei Millionen Menschen waren in Lissabon auf den Beinen, als Papst Franziskus dort vor zwei Wochen zum Weltjugendtag einlud. Die Resonanz in den Medien hierzulande: ein paar Bilder in der Tagesschau zwischen den Sportnachrichten und dem Wetter; in den Printmedien ganz wenig Aufmerksamkeit. Er habe den Jugendlichen gesagt, dass sie keine Angst haben sollten;

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Der Narziss vom Bodensee – Der verstorbene Martin Walser vergaß, anderen die gleiche Selbstliebe zuzugestehen, die er selbst für sich in Anspruch nahm

„Seelenarbeit“ hieß der erste große Roman von Martin Walser, der mich fesselte. Ein Chauffeur fährt seinen Chef über die Lande. Tagelang. Wochenlang. Sein Leben. Und er entwickelt Hass, dass er niemals weiß, wohin die Reise geht. Und warum ist überhaupt er der Fahrer und der andere der Chef? Jahre später schenkte ich dieses Buch dem

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Ost und West teilt sich eine Handschrift – Man sagt, dass sich alles immer wieder wiederholt – anscheinend auch in der Geschichte. Der Krieg wird von Tag zu Tag dreckiger, damals Napalm und Herbizide – heute Streubomben

Wir schreiben das Jahr 1968. Es ist Sommer. August. Aber für die Menschen in der Tschechoslowakei ist noch Frühling. Der „Prager Frühling“. Eine Reformbewegung um den Präsidenten Dubcek grenzt sich seit Monaten ab vom Steinzeitkommunismus Moskaus. Mehr Freiheit, mehr Wirtschaft, mehr Wohlstand. Sozialismus ja, aber nicht mehr die eisernen Ketten des Kommunismus. Da rollen die

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Geht es noch um Frieden und Freiheit ? Streumunition ist höchst umstritten – dennoch planen die USA eine Lieferung an die Ukraine, um den traditionellen Rivalen im Osten zu bekämpfen. Und die Zivilbevölkerung auf beiden Seiten? Sie leidet

Vor ein paar Tagen saß ich mit meinem Freund Pirmin Spiegel, dem Chef der Hilfsorganisation Misereor, zusammen. Hunderte von Millionen werden von Hilfsorganisationen wie Misereor jedes Jahr in Afrika, Lateinamerika oder Asien eingesetzt, um dort die Lebensverhältnisse zu verändern. Die Welthungerhilfe, Ärzte ohne Grenzen, viele andere bemühen sich, zu helfen und zu heilen. Etwas resigniert

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„Das ist genau falsch“ – Interview mit Agrarexperte Felix Prinz zu Löwenstein, der Manfred Weber widerspricht

Der Widerstand der Europäischen Volkspartei gegen das EU-Naturschutzgesetz stößt auf Kritik – unter anderem bei Felix Prinz zu Löwenstein. Der Agrarwissenschaftler und Landwirt ist Mitglied im Bioökonomierat der Bundesregierung, Vorstandsmitglied des Forschungsinstituts für biologischen Landbau und war 19 Jahre Vorsitzender des Bundes Ökologischer Lebensmittelwirtschaft. Herr zu Löwenstein, danke, dass Sie sich Zeit für ein kurzes

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EU-Naturschutzgesetz – Es ist Viertel nach zwölf

Am Ende ist es exakt ein scheinbar stichhaltiges Argument, mit dem der Europaabgeordnete Manfred Weber in seiner Funktion als Chef der EVP das sogenannte „Naturwiederherstellungsgesetz“ aushebeln möchte: In Zeiten des Krieges und internationaler Unwägbarkeiten sei es wichtig, den Ackerboden weitestmöglich auszubeuten, um möglichst große Ernten einzufahren. Dabei sagen alle (!) Fachleute genau das Gegenteil: Durch

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