Prof. Dr. Martin Balle

Das Recht, in Würde zu sterben

Den Arzt kannte ich. Wir waren eine Gruppe recht junger Männer und Frauen, die sich entschieden hatte, das Hilfswerk „Misereor“ zu unterstützen. Unternehmer, Ärzte, Manager. Etwas Gutes tun, Geld für Afrika und Lateinamerika sammeln, das Hilfswerk der katholischen Kirche unterstützen. Jedes Mal trafen wir uns woanders. Dieses Mal zeigte uns der stolze Klinikchef das Reich, […]

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Zeit zur Besinnung

Ob die Geschichte der Menschheit einen Sinn hat oder doch eher nicht, ob vieles vorherbestimmt ist oder nicht; wie viel Freiheit angesichts eines auch vorfestgelegten Schicksals der Mensch überhaupt hat, darüber haben Philosophen aller Jahrhunderte immer wieder nachgedacht. Gibt es eine Entwicklung zum Guten? Warum dann immer wieder all die schlimmen Rückschläge? Und wenn die

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Die Genese einer Volkspartei

SZ-Redakteur Roman Deininger porträtiert humorvoll und kenntnisreich das Profil der CSU Als vor 40 Jahren Franz Josef Strauß das Straubinger Gäubodenvolksfest eröffnete, hatte er für danach auch einen Besuch im „Straubinger Tagblatt“ zugesagt. Weil die Redakteure wussten, dass Strauß während seiner Eröffnungsrede bereits ein oder auch zwei Maß Bier getrunken haben würde, tischten sie danach

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Das Gift des Bösen

SZ-Redakteur Roman Deininger porträtiert humorvoll und kenntnisreich das Profil der CSU Als vor 40 Jahren Franz Josef Strauß das Straubinger Gäubodenvolksfest eröffnete, hatte er für danach auch einen Besuch im „Straubinger Tagblatt“ zugesagt. Weil die Redakteure wussten, dass Strauß während seiner Eröffnungsrede bereits ein oder auch zwei Maß Bier getrunken haben würde, tischten sie danach

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In eigener Sache

Natürlich war es nur eine Karnevalsveranstaltung in Aachen, bei der Friedrich Merz mit Bezug auf die digitalen Möglichkeiten für Politiker über Journalisten jetzt sagte: „Wir brauchen die nicht mehr.“ Heute könne man als Politiker die „eigenen Interessen“ medial wahrnehmen und so auch die „eigene Deutungshoheit“ behalten. Aber Kinder und Narren sagen bekanntlich die Wahrheit und

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Merkels Erbe

Zwei persönliche Erzählungen zeigen sehr gut einen Wesenszug von Angela Merkel, der für diese lange Zeit ihres Regierens, wie es jetzt in allen Zeitungen gewürdigt wurde, kennzeichnend ist. Ein CDU-Bundestagsabgeordneter aus Nordrhein-Westfalen erzählte mir, dass er einmal in einer internen Fraktionssitzung deutliche Kritik an Angela Merkels Politik geübt habe. Die Kritik sei von allen als

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Weihnachten 2019

„Könnte es sein, dass es in Wahrheit bergab geht, weil die Menschen in einer vollständig aufgeklärten, digitalisierten und berechenbaren Welt reicher und gleichzeitig ärmer, gesünder und gleichzeitig kränker, toleranter und gleichzeitig missgünstiger, sicherer und gleichzeitig ängstlicher, vernetzter und gleichzeitig einsamer werden?“ So fragt der Autor Tobias Haberl in der Wochenzeitung Die Zeit vor wenigen Tagen.

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