Prof. Dr. Martin Balle

Leitartikel: Zu viel Aufmerksamkeit für den Narzissten

Einmal im Monat versammelt der ehemalige Landtagsabgeordnete der CSU Heinrich Traublinger aus München einflussreiche Leute aus der Wirtschaft, den Medien und der Politik in einem Restaurant mitten in München, um dort zu diskutieren, zu debattieren und zu kritisieren. Am letzten Montag gab es von zahlreichen Teilnehmern heftige Kritik an den anwesenden Verlegern und Chefredakteuren. Jeden […]

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Leitartikel: Gesellschaft – Die Angst vor dem Anderen verwandeln

Der Andere. Das ist am Ende der entscheidende Begriff in der Philosophie und auch der Psychologie. Der Andere ist Mitmensch. Scheinbar eine ganz einfache Sache – denn was soll im Anderen so ganz anders sein als in mir? Und doch bleibt der Andere immer auch der ganz Andere. Der, dessen Innenwelt mir immer noch verborgener

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Leitartikel: Kriegsgefahr – Von falschen Narrativen

Es gibt immer wieder sogenannte „Narrative“, also Erzählungen, die Wahrheit für sich einfordern, die es aber durchaus kritisch zu hinterfragen gilt. Immer wieder wird zum Beispiel der britische Historiker Christopher Clark zitiert, der schon im Titel seines bekannten Buches behauptet hat, dass die europäischen Nationen wie „Schlafwandler“ in den Konflikt des Ersten Weltkriegs hineingetaumelt wären.

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Mein Hund Caruso achtet auf seine Mitmenschen. Sogar bei den Neujahrsvorsätzen unterstützt er, wo er nur kann.

Herr Caruso, ein gutes neues Jahr wünsch ich! Danke, Herr Professor, gleichfalls… Aber, was mich interessiert: Haben Sie sich denn etwas vorgenommen für dieses neue Jahr 2026? Aber selbstverständlich! Und was wäre das? Also, ich habe mir vorgenommen, dass Sie in diesem Jahr etwas netter zu mir sind – und auch, dass Sie etwas weniger

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Leitartikel: Mehr Differenzierung, weniger Schaufenster

Eine in einem guten Krankenhaus angestellte 62 Jahre alte Ärztin berichtet: „Ich arbeite jetzt seit vielen Jahren im selben Krankenhaus. Die jungen Ärzte, die sich hier jetzt anstellen lassen, legen häufig großen Wert darauf, nur vier Tage in der Woche zu arbeiten. Vor allem lassen sie sich in ihre Verträge schreiben, dass sie keinen Nachtdienst

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Die Macht des Bösen, Teil 4: Wo stehen wir heute in Deutschland und Europa?

In den ersten drei Folgen unserer Frage nach der „Macht des Bösen“ ging es zuerst um eine philosophische Annäherung an das Thema. Herausgearbeitet werden konnte, dass Menschen immer gut und böse sind und aufgrund ihrer immer auch aggressiven Grundnatur sehr schnell bereit sind, Böses zu tun. Menschen bleiben im Horizont ihrer Ambivalenz, also im Zwischenbereich

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Die Macht des Bösen – Teil 3: In „Schuld und Sühne“ illustriert Fjodor Dostojewski, wie ein Mörder durch Reue und Liebe geheilt wird

In den ersten beiden Folgen unserer Suche nach der Macht des Bösen wurde erkennbar, dass das Böse ein unverlierbarer Teil des Menschen ist. Aus der Notwendigkeit, sich zu behaupten, bleibt es von der lebensnotwendigen Aggressivität im Menschen her ein unabweisbarer Aspekt der Menschheitsgeschichte und ein immerwährender Bestandteil jedes Einzelnen. Der Mensch hat zwar die Möglichkeit,

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Die Macht des Bösen – Teil 2: Für den Psychologen Arno Gruen führt der Verlust des Selbst zu gefährlichen Formen der Subjektwerdung

In der glänzenden Analyse des Arztes und Philosophen Dieter Wyss (†) wurde erkennbar, dass Menschen immer in der Gefahr stehen, böse zu sein oder böse zu werden. (Siehe unsere Ausgabe vom 24. Dezember 2025, „Magazin zu Weihnachten“, Seite 5) Der Begriff von Wirklichkeit, wie er sich bei Dieter Wyss zeigt, bedeutet einen ganzheitlichen Ansatz, der sich

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Die Macht des Bösen – Teil 1: Der Psychiater Dieter Wyss und der Philosoph Georg Picht hinterfragen unser dualistisches Wertesystem

Es ist sehr wohl möglich, dass Menschen verstehen, „dass es mit der Macht letztlich ‚nichts ist‘, dass es vielmehr noch eine ganz andere Welt der durch das Erleiden von Unrecht sich erschließenden Wahrheit und Transzendenz gibt: die Achtung vor und die Liebe zum Menschen, die letztlich alles zwischenmenschliche Machtstreben übersteigen“. So schreibt der Arzt, Psychotherapeut,

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Weihnachten 2025: Wahres Sprechen hat eine Tiefendimension

Ich kenne einen Schriftsteller, der so richtig stolz darauf ist, dass er Atheist ist. Er habe wunderbare Gespräche mit Menschen verschiedenster Glaubensrichtungen gehabt, aber er sei halt Atheist und das bleibe er auch. Er findet das offensichtlich modern, und der Philosoph Friedrich Nietzsche, den er bewundert, sei allemal spannender als das längst überlebte Christentum. Aber

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