Ein Angebot, das man nicht ablehnen kann – Die aktuelle politische Situation in Grönland bereitet auch meinem Hund Caruso Kopfzerbrechen

Guten Morgen, Herr Caruso!
Guten Morgen, Professor!
Herr Caruso, ich habe da mal eine Frage: Verfolgen Sie eigentlich die Sache mit dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump und der Insel Grönland?
Aber selbstverständlich. Ich telefoniere täglich mit meinen Freunden dort, den Eisbären!
Ach tatsächlich! Und was sagen die?
Die wünschen sich, dass Donald Trump einmal persönlich vorbeischaut – und sie würden sich dann gerne mit ihm treffen…
Ahh…und wo?
…in einem kleinen abgeschlossenen Raum…
Aber ist denn das nicht gefährlich für den amerikanischen Präsidenten?
Sie sagen, sie würden Trump ein Angebot machen, das er nicht ablehnen kann…
Ahh…das kenn ich…das kommt schon im Spielfilm „Der Pate“ vor…und dort klappt das auch!
Eben! Ich glaube, dass das ein entscheidender und auf Dauer sehr wirksamer Schritt sein könnte.
Aber eines muss ich Ihnen da schon sagen: Gerade haben doch 13 deutsche Soldaten eine militärische Expedition nach Grönland gemacht. Einen Tagesausflug, wie es so schön heißt…
Vielleicht ist das doch der bessere, weil menschlichere Weg….Auch Soldaten können doch abschrecken! Gerade jetzt, wo wir doch kriegstüchtig geworden sind!
Hab ich verfolgt, 13 Soldaten….die nach Zollandrohungen von Trump sofort wieder verschwanden, ich bin mir nicht sicher, ob das von Trump als starkes militärisches Zeichen erlebt wurde….bin mir da nicht sicher, ich kann mir das schwer vorstellen…
Aber vielleicht ging’s einfach nur um die Zahl 13, die bringt am Ende ja kein Glück. Ich denke, das war die Botschaft an Trump…
Ich weiß nicht, da könnte ich ja gleich selber nach Alaska aufbrechen – zur Abschreckung!
Muss doch gar nicht mehr sein…Trump hat doch einen Rückzieher gemacht…er scheint lernfähig …..
Oder haben Sie dennoch die Absicht, sich in Alaska als lauter und wehrfähiger Kriegshund militärisch zu engagieren? Gedenken Sie wirklich, das zu tun?
Natürlich nicht, ich bin doch durch und durch friedlich gestimmt…
Eben, deshalb sind wir doch so dicke Freunde! Weil wir beide friedlich bleiben wollen.
Straubinger Tagblatt vom 31. Januar 2026